Akku des MacBook Pro bläht sich auf

Ich habe ein MacBook Pro 13.3 mit Touch Bar (Kaufdatum 24.04.2017) bei dem sich der Akku immer weiter aufbläht und das komplette Gehäuse (Tastatur- und Rückseite) deformiert hat.


Bei dem MBP ohne Touch Bar gibt es aus genau dem Grund eine Rückrufaktion seitens Apple.

Diese gilt bei meinem MacBook aber nicht.


Ich habe eben mit einem Apple Mitarbeiter (angeblich ein Vorgesetzter) vom Support gesprochen.

Er hat mir mitgeteilt dass das bei einem Akku durchaus passieren könne, und dass so ein Akku schließlich ja auch nach ca. 1000 Ladezyklen kaputt wäre. Es sein ein Verschleißteil, und ich könne ja eine kostenpflichtige Reparatur beauftragen.


Die Aussage hat mich sehr geärgert. Es soll also durchaus normal sein, wenn so ein Akku, wegen dem einmal ein Austauschprogramm von Apple ins Leben gerufen wurde, einem das komplette Gerät zerstört.

Das Notebook hat 2.200 EUR gekostet und ist nun Schrott.


Letztendlich hat der Mitarbeiter noch darüber gelacht, dass mich seine Aussagen und der Standpunkt verärgert haben. Absolutes Nogo!


Ich kann nicht verstehen, warum bei einer bestimmten Notebook Serie das Akku Problem als Rückruf Aktion möglich ist, und bei einer anderen nicht. Jede Wette, das in meinem Modell die gleiche Batterie mit dem gleichen Problem verbaut ist.


[Betreff vom Moderator bearbeitet]



MacBook Pro 13″, macOS 10.13

Gepostet am 18. Juni 2020 07:52

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Gepostet am 04. Okt. 2022 16:10

Eine ähnliche Erfahrung hatte ich auch schon bei einem vorherigen Macbook gehabt. Grafik-Chip. Erst nicht im Programm. Später wurde mein Rechner hinzugefügt, aber als ich es entdeckt hatte, war dieses Programm bereits wieder abgelaufen. Jetzt beim 2017MBP ist der Akku schon wieder aufgebläht. Wurde einmal bereits im Rahmen des Austauschprogramms getauscht, weil zu gefährlich. Jetzt ist es wohl nicht mehr zu gefährlich für einen Austausch auf Kulanz und ich darf es selbst bezahlen. Werde wohl einmal das Austausch-Kit von ifixit näher anschauen. Apple ist in meinen Augen nur noch Schrott. Allerdings weniger Schrott als die ganze Microsoft Welt. Hier noch die Links für alle, die ähnliche Probleme haben:

https://de.ifixit.com/Anleitung/MacBook+Pro+(15+Zoll+2017+Touch+Bar)+Akku+tauschen/123894?pk_vid=0539ab7762b0bfb31664922214eb7320


https://store.ifixit.de/products/macbook-pro-15-retina-late-2016-2017-battery?variant=32531846889557&gclid=CjwKCAjws--ZBhAXEiwAv-RNL2_hNSQ6kkVuXJd24UG7STCZwVHj3F0Nxun-kJGNG7UsQoKe5rq2bBoCOYIQAvD_BwE

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10 Antworten
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04. Okt. 2022 16:10 als Antwort auf Henninger_de

Eine ähnliche Erfahrung hatte ich auch schon bei einem vorherigen Macbook gehabt. Grafik-Chip. Erst nicht im Programm. Später wurde mein Rechner hinzugefügt, aber als ich es entdeckt hatte, war dieses Programm bereits wieder abgelaufen. Jetzt beim 2017MBP ist der Akku schon wieder aufgebläht. Wurde einmal bereits im Rahmen des Austauschprogramms getauscht, weil zu gefährlich. Jetzt ist es wohl nicht mehr zu gefährlich für einen Austausch auf Kulanz und ich darf es selbst bezahlen. Werde wohl einmal das Austausch-Kit von ifixit näher anschauen. Apple ist in meinen Augen nur noch Schrott. Allerdings weniger Schrott als die ganze Microsoft Welt. Hier noch die Links für alle, die ähnliche Probleme haben:

https://de.ifixit.com/Anleitung/MacBook+Pro+(15+Zoll+2017+Touch+Bar)+Akku+tauschen/123894?pk_vid=0539ab7762b0bfb31664922214eb7320


https://store.ifixit.de/products/macbook-pro-15-retina-late-2016-2017-battery?variant=32531846889557&gclid=CjwKCAjws--ZBhAXEiwAv-RNL2_hNSQ6kkVuXJd24UG7STCZwVHj3F0Nxun-kJGNG7UsQoKe5rq2bBoCOYIQAvD_BwE

18. Juni 2020 09:28 als Antwort auf Henninger_de

Das ist ja wieder mal ein super Service eines "hochqualifizierten" Apple Store Mitarbeiters.


Akkus gehen mit der Zeit kaputt ja aber deswegen müssen sie sich auch nicht gleich aufblähen. Noch dazu sind 3 Jahre nicht wirklich lange.


Funktioniert das Gerät denn sonst noch? Dann lass den Akku bei einer freien Werkstatt für Apple Geräte tauschen.

22. Sept. 2022 04:28 als Antwort auf Henninger_de

Hallo,

wir haben auch ein MacBookPro welches völlig zerstört ist. Das gesamte Gehäuse ist deformiert. Das Touchpad hat sich nach oben gebogen. Die Batterie ist wohl explodiert ohne eine Information vorweg.

Meiner Meinung nach absolut gefährlich. Der Apple-Support war sogar noch eher „frech“ und sagte quasi, dass es völlig normal sei, dass der Sebstzerstörungsmechanismus eingebaut wäre. Ich kann es gar nicht fassen, dass Apple die Situation bekannt ist und so damit umgeht. Wir haben Kinder und ich stelle mir vor, was noch passieren könnte.

Apple-Support sagte zu mir, dass man jeder Zeit (unter 80% Akkuleistung) damit rechnen muss, dass der Akku sich zerstört. Und in unserem Fall das MacBookPro gleich mit.

Fassungslose Grüße

05. Okt. 2022 05:55 als Antwort auf christine33

Wozu einen Termin? Damit ich 30 Stunden meiner Zeit verschwende und noch mehr als 500 Euro bezahle? Wenn ich 100 Euro Stundensatz nicht in Rechnung stellen kann, weil mein Rechner 30 Stunden verschwunden ist, kaufe ich lieber bei Amazon eine externe Tastatur und Maus und schließe diese Geräte an. Soll sich der Rechner halt aufblähen. Ich bin die neue Apple Qualität mittlerweile gewöhnt. Hat leider nichts mehr mit der Solidität früherer Zeiten zu tun, die die anderen sehr zahlreichen Apple Geräte aus unserem Haushalt haben.

16. Nov. 2020 09:30 als Antwort auf simonvonhauzenberg

Ich glaube Apple hat hier ein systematisches Problem. Bei mir hat es schon 3 von 3 MacBooks betroffen. Die 1000 Zyklen sind eine Aussage von Apple, da kann man sich schon darauf beziehen. Zudem ist zwischen 80 und 1000 schon noch eine weite Spanne. Der MBP ist 2,5 Jahre alte. Die Aussage die Batterie sei ein Verschliessteil, ist in den Fällen, in denen die Batterie weniger als 3 Jahre alt ist, eine clevere Schutzbehauptung. Auf jeden Fall nicht sehr kundenfreundlich.

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