Hallo,
Vertrauen in die Ratschläge anderer muss man hier schon haben, und ja, bei Leonie bist du definitiv bestens aufgehoben!
Leonie antwortet wesentlich ausführlicher und zugegebenermaßen auch "vorsichtiger". Oft gehe ich von Dingen aus, die mir selbstverständlich erscheinen, es aber nicht sind: wenn ich einen Link poste, dann, dass er gelesen wird. Wenn dort von einer Sicherheitskopie gesprochen wird, dass das befolgt wird und man weiß, wie man diese erstellt, bzw. dass im Zweifel nachgefragt wird...
Trotzdem von mir noch ein letzter und ausnahmsweise etwas längerer Post *gg:
Die Fotos mit Mittel haben aber die Originalgröße, also kein Briefmarkenformat, wie Sedna anmerkte
Sedna behauptet zwar, die Änderung von Apple würde schon viel länger zurückliegen. Da muss ich ihr leider widersprechen.
Bitte noch mal genau die Antworten lesen. Beide Aussagen stammen nicht von mir!
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Ehrlich gesagt, verwirren mich deine Aussagen:
Die Fotos mit Mittel haben aber die Originalgröße
Tatsächlich wird die Bildgröße beim Export mit der Einstellung "Mittel" nur dann nicht verändert, wenn die Auflösung des bearbeiteten Fotos kleiner oder gleich der resultierenden Auflösung der Einstellung „Mittel“ ist. In macOS High Sierra (Fotos.app Version 3.0) beträgt diese 256 x 192 Pixel. Die Umschreibung „Briefmarkensammlung“ trifft es also ganz gut!
Sind deine (Original) Fotos wirklich so „klein“ ?
Auch unbearbeitete Fotos haben nach dem Export auf den Desktop nur noch 40 - 80 KB
Wenn ich ein nicht bearbeitetes Foto aus „Fotos“ nehme, erhalte ich bei der Einstellung
JPEG, Hoch, Original
nach dem Export 2,9 MB von ursprünglich 3,4 MB
Ja was denn nun?
Welche „Bildgröße“ (Auflösung) haben die Originalfotos?
Welche Bildgröße haben die Fotos nach der Bearbeitung in der Fotos App (im Info-Fenster der Fotos App zu sehen) ?
Welche Bildgröße haben die exportierten Fotos (mit Vorschau öffnen und dort im Info-Fenster der Vorschau nachschauen) ?
Hätte ich vor ein paar Tagen ihren Rat angenommen und die Mediakthek repariert, wären alle meine Fotos wahrscheinlich unwiederbringlich zerstört, also nicht nur die vom letzten Urlaub. Nicht auszudenken.
Die Reparaturfunktion ist dazu da, die Mediathek zu reparieren. Und das funktioniert sehr gut.
In sehr seltenen Fällen kann die Mediathek nicht mehr repariert werden und ja, dann kann sie nicht mehr gestartet werden. Eine Sicherungskopie sollte man sowieso haben und hier käme sie dann zum Einsatz.
Ist die (Datenbank der) Mediathek allerdings nicht zu reparieren, dann musst du sowieso über kurz oder lang eine neue Mediathek erstellen, da sich das Problem nicht in Luft auflösen wird und die eh früher oder später nicht mehr starten wird.
Das Anlegen einer neuen Mediathek - wie schon in meinem ersten Post erwähnt - würde übrigens Klarheit bringen, ob das Reparieren überhaupt nötig ist: Gleichen sich die Resultate beim Export, so liegt es nicht an der Mediathek.
Lege eine neue Mediathek an. Nenne sie z.B. Test.photoslibrary. Importiere nur eine Handvoll Fotos. Bearbeite eines davon mit Pixelmator. Bearbeite ein zweites Foto mit der internen Fotos App Bearbeitung. Exportiere die beiden bearbeiteten und unbearbeitete Fotos und vergleiche.
Sollten immer noch die für dich unerwarteten geringen Dateigrößen entstehen, so kontrolliere wieder die Bildgrößen.
Da du deine Bilder mit Pixelmator bearbeitest, müsste man ausschließen, dass dort im Workflow die geringen Dateigrößen entstehen:
In Fotos App 3.0 wird das unklar dargestellt: bearbeitest du ein Bild mit z.B. Pixelmator, so wird im Fotos Info Fenster immer noch die Dateigröße und das Format des Originalfotos angegeben. Nur die Bildgröße wird so angegeben, wie sie nach der Bearbeitung ist. Beschneidest du also ein Bild, wird die neue Bildgröße angegeben.
Um die wahren Größen zu sehen:
Navigiere zur Test.photoslibrary. Öffne sie mit einem Rechtsklick > Paketinhalt anzeigen.
In dem Ordner Masters liegen die Originalfotos.
In dem Ordner resources/media/versions/…/… findest du die -> bearbeiteten Bilder (ich meine, sie heißen „fullsizeoutput_laufende Nummer.jpg“)
Kontrolliere die Dateigröße und die Bildgröße (das „fullsizeoutput“ Bild wieder in Vorschau öffnen und dort im Info-Fenster ablesen)
Also muss in den vergangenen Monaten in der Mac „Fotos App“ was verändert worden sein.
Nein. Bilder werden auch in Fotos 3.0 so exportiert, wie Leonie es beschrieben hat. Bei Originalgröße:
Mit "Qualität Hoch" hast du leichte Qualitätsverluste bei JPEGs, aber die "Qualität: Maximal" kann die Dateigrösse sogar gegenüber dem Original vergrössern.
Ein exportiertes bearbeitetes JPEG Bild mit "Qualität Hoch" ist meist sogar etwas größer als das Original.
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Alle Angaben beziehen sich bisher aber sowieso nur auf Bilder, die auch im Original als JPEG vorliegen. Das Format HEIC würde z.B. wesentlich größere JPEG Dateien entstehen lassen.
Gruß