=> Am 22.09.2020 hat Tesla weltweit öffentlich gleich 3 ganz neue Akku-Generationen vorgestellt, welche allesamt gänzlich ohne Kobalt und ohne "seltene Erden" auskommen. Zudem soll die Brandgefahr der neuen Akkus nochmals deutlich geringer sein als bei der vorherigen Generation. Außerdem wurde ein neuartiges - besonders umweltschonendes - Verfahren zur Gewinnung von Lithium aus dem Sand der Wüste Nevadas erklärt, welches - kurz gefasst und stark vereinfacht - auf Natrium-Chlorid (oft auch als "Kochsalz" bezeichnet ;o) basiert, welches das Lithium aus dem Sand löst, siehe folgendes YouTube-Video, welches die Präsentation des "BatteryDays" 2020 zeigt: https://youtu.be/l6T9xIeZTds
=> Im kommenden Jahr will NIO seinen "ET7" mit einem neuartigen "Feststoff-Akkumulator" für den Weltmarkt produzieren. Dieser soll der rein elektrisch angetriebenen - und daher abgasFREIen - Sportlimousine eine WLTP-Reichweite von bis zu 1.000km ermöglichen. Dieser evolutionäre Akku-Typ kommt offenbar ebenfalls gänzlich ohne Kobalt und seltene Erden aus. Da der Akku keine chemischen Flüssigkeiten mehr enthält, dürfte die Brandgefahr extrem stark gegen Null gehen, siehe Prototyp-Vorstellung des ET7, auf YouTube: https://youtu.be/9FwA-h-wZd4
=> Vor etwa einem halben Jahr, wurde weltweit veröffentlicht, dass renommierte WissenschaftlerInnen unter dem oberen Rheingraben - zwischen Frankfurt a.M. und Basel - das wohl größte Lithium-Vorkommen Europas entdeckt haben. Zudem lässt sich dieses auch noch beeindruckend umwelt- und klimafreundlich fördern, weil es aus dem Thermalwasser herausgefiltert wird, welches man bereits gleichzeitig - via Geothermie - zur Stromerzeugung und für Fernwärme nutzt (ein erstes Werk existiert offenbar in der Nähe von Karlsruhe, sofern ich mich recht erinnere), siehe folgenden Bericht, auf YouTube: https://youtu.be/2Z5vYUXlylg
=> Weitere Lithium-Quellen wurden innerhalb von alten Bergwerksstollen im Erzgebirge - an der deutsch-tschechischen Grenze - und in Österreich gefunden. Die Abbaumethode ähnelt offenbar der von Tesla.
=> Wenn ein Akku für ein Elektroauto von Tesla "nur" noch weniger als 70% (oder so) seiner ursprünglichen Kapazität besitzt, werden die Zellen darin "aufbereitet" und erhalten "ein zweites Leben" als "Powerwall" (Heimspeicher-System von Tesla): https://www.tesla.com/de_DE/powerwall
=> Die Recyclingfähigkeit von technisch top aktuellen Akkus wird immer besser (ich meine mich spontan an über 70% zu erinnern) und eine "obere" Grenze ist bisher nicht in Sicht. Das in Euren "BrummBrumm-Lieblingsspielzeugen" verpuffte Erdöl (in Form von Diesel oder Benzin), lässt sich zu genau 0% recyceln!
Hinzu kommt die stark zunehmende Knappheit von Erdöl, weshalb seit Jahrzehnten Ressourcen-Kriege geführt werden ...