afphoto ist ein Zwischenformat, weil es weder vorne hineingeht (da kommen RAWs, JPGs oder auch mal anderes) noch hinten verwendbar rauskommt. Das spielt nur intern eine Rolle. In dem afphoto stecken zum Beispiel die Bearbeitungsebenen mit ihren Anpassungen, natürlich die Original-Daten aus der importierten Datei und weitere Informationen.
Solange ich mit der afphoto unterwegs bin, kann ich jederzeit die Bearbeitung wieder öffnen, und verändern. Wenn ich die Bearbeitung abschließe, dann exportiere ich aus der afphoto das fertige Bild, und das immer in einem anderen Format, je nach Verwendung.
JPG wäre übrigens ein mieses Format für die Bearbeitung. Erstens ist es nicht verlustfrei, zweitens steckt es voller Artefakte (durch die verwendete fraktale Komprimierung), drittens wird es mit jedem Abspeichern noch schlechter, weil jedes Mal wieder die Komprimierung drüber läuft.
Importiere ich ein JPG, wird es in ein afphoto umgewandelt. Da das auf jede Komprimierung verzichtet, wird es ohne weiteres Zutun mehrfach so groß wie das importierte JPG. Ist das gleiche, wenn ich ein JPG als BMP abspeichern. Da werden aus 2MB JPG dann 24MB als Bitmap. Das ist nicht überraschend.
Ob es auf Windows auch die Apple RAW Engine gibt, kann ich nicht sagen. Auf dem Mac gibt es einen wesentlichen Unterschied: Nehme ich die Apple Engine, ist die Entwicklung zerstörend, nicht umkehrbar. Bei der Serif Engine kann ich aus der späteren Bearbeitung jederzeit wieder in die Entwicklung zurück gehen.