Kein flüssiges Arbeiten in Logic Pro X möglich

Ich arbeite an einem Mac mini (Ende 2012) mit Catalina (10.15.5) bisher mit GarageBand ohne Probleme und bin nun umgestiegen auf Logic Pro X (10.5.1). Bei neu angefangenen Projekten bemerkt man noch nichts jedoch fängt es später an bei fast jedem Arbeitsschritt eine Ladepause einzulegen. Somit führt es sehr oft zu Zwangspausen. Ob das Setzen von Noten, Markieren meherer Regionen, Verschieben, Kopieren, Scrollen der Arbeitsfläche usw. Bei nahezu jeder Handlung habe ich die Pausen schon festgestellt. Anfangs sind sie noch kurz bis sie nach Anwachsen des Projektes auch deutlich länger werden. Das Öffnen der Piano Rolle während der Wiedergabe und vor allem des Step Sequenzers verschlimmert das ganze wie es scheint noch zusehens. Ich arbeite dabei nur mit den Logic-internen Instrumenten (Multi-Sampler, Q-Sampler, Alchemy usw.) und wenigen Audiofiles (keine Aufnahmen).


Meine Technik:

Mac mini (Ende 2012)

2,5 GHz Dual-Core Intel Core i5

16 GB 1600 MHz DDR3

Intel HD Graphics 4000 1536 MB

SSD 500GB Festplatte

Grafikkarte: Intel HD Graphics 4000 1536 MB


Modell-Identifizierung: Macmini6,1

Prozessortyp: Dual-Core Intel Core i5

Prozessorgeschwindigkeit: 2,5 GHz

Anzahl der Prozessoren: 1

Gesamtanzahl der Kerne: 2

L2-Cache (pro Kern): 256 KB

L3-Cache: 3 MB

Hyper-Threading Technologie: Aktiviert

Speicher: 16 GB


In Logic hab ich schon die verschiedensten Einstellungen kreuzweise durchprobiert wie I/O Puffer, Verarbeitungspuffer, Multithreading oder Festplattenaktivität usw. Davor hatte ich noch Probleme mit kratzendem Sound und abbrechender Widergabe (Überlast), was jetzt aber nicht mehr auftritt. Ich kann das auch nicht mehr reproduzieren. Aber die immer wiederkehrenden Pausen bekomm ich einfach nicht weg. Die Systemleistungsanzeige (CPU/HD) ist dabei recht unauffällig. CPU schlägt kaum aus und HD garnicht, nur manchmal sprunghaft auf 50% aber nie dauerhaft (1 Wave im Projekt). Bei dem Demo Projekt von Billie Eilish gehen die 4 CPU Balken bis über 75% hoch. Liegt es demnach bei meinem Projekt NICHT an einer CPU Auslastung?


Folgendes habe ich auch schon probiert:


Alles nichts gebracht. Im gesicherten Modus funktionierte die Widergabe im übrigen garnicht.


Auch auf einer extrenen Festplatte hatte ich das Projekt testweise gespeichert mit dem Ergebnis, dass dadurch das Arbeiten NOCH langsamer lief.


Ebenso hat das Anschließen einer externen Soundkarte (Babyface 1) nichts gebracht und nur die CPU Auslastung laut Anzeige um wenige Prozent verringert.


Laut Mac Aktivitätsanzeige werden auch gerademal 7 von 16 GB beansprucht. Was könnte also das Problem sein? Bis auf "macOS 10.14.6 oder neuer" und "6 GB freier Speicherplatz für die Mindest­installation oder 72 GB freier Speicherplatz für die komplette Sound‑Bibliothek" habe ich nirgendwo ausführliche Systemanforderungen für Logic finden können. Was empfiehlt der Logic Techniker und wo liege ich da mit meinem Mac mini?


Wäre über eine Antwort sehr dankbar.

Gepostet am 13. Juli 2020 13:18

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Gepostet am 27. Apr. 2021 08:58

Problem gelöst:


Kurzfassung > Nicht nur zu viele Pattern-Regionen führen früher oder später zu Lags, auch wenn man sie in Midi-Regionen konvertiert, können diese später immer noch zu Lags führen. Betroffene sollten zukünftig also einfach auf den Step Sequencer bzw. das Erstellen von Pattern-Regionen verzichten. Falls es doch mal sein muss, dann nur um das fertige Pattern zu rendern und dann als externes Audio wieder einzufügen. Aber speichert bloß nicht das Projekt mit dieser Pattern-Region, um die Korrumpierung des Projektes zu vermeiden! Am besten vorher speichern, Pattern erzeugen, rendern, schließen ohne zu speichern, neu öffnen, Audio einfügen. Sicherlich würden wenige Pattern-Regionen noch keine Probleme versursachen aber wann fängt es an? Denn rückkgängig machen kann man es dann nicht mehr und wenn es dann immer wieder laggt, ist es zu spät. Wer natürlich keine Probleme bisher hatte, den brauch das auch nicht zu interessieren. Dies ist ein Lösungsansatz bzw. Workaround für die Leute, die (bisher) gern mit Pattern-Regionen gearbeitet haben und die hier geschilderten Probleme mit Lags haben.


Mein neues Testprojekt mit über 3.000 Events, ohne dort je eine Pattern-Region erzeugt zu haben, läuft wie geschmiert.

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13 Antworten
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27. Apr. 2021 08:58 als Antwort auf IsDochLogic

Problem gelöst:


Kurzfassung > Nicht nur zu viele Pattern-Regionen führen früher oder später zu Lags, auch wenn man sie in Midi-Regionen konvertiert, können diese später immer noch zu Lags führen. Betroffene sollten zukünftig also einfach auf den Step Sequencer bzw. das Erstellen von Pattern-Regionen verzichten. Falls es doch mal sein muss, dann nur um das fertige Pattern zu rendern und dann als externes Audio wieder einzufügen. Aber speichert bloß nicht das Projekt mit dieser Pattern-Region, um die Korrumpierung des Projektes zu vermeiden! Am besten vorher speichern, Pattern erzeugen, rendern, schließen ohne zu speichern, neu öffnen, Audio einfügen. Sicherlich würden wenige Pattern-Regionen noch keine Probleme versursachen aber wann fängt es an? Denn rückkgängig machen kann man es dann nicht mehr und wenn es dann immer wieder laggt, ist es zu spät. Wer natürlich keine Probleme bisher hatte, den brauch das auch nicht zu interessieren. Dies ist ein Lösungsansatz bzw. Workaround für die Leute, die (bisher) gern mit Pattern-Regionen gearbeitet haben und die hier geschilderten Probleme mit Lags haben.


Mein neues Testprojekt mit über 3.000 Events, ohne dort je eine Pattern-Region erzeugt zu haben, läuft wie geschmiert.

17. Aug. 2020 01:37 als Antwort auf IsDochLogic

Guten Tag IsDochLogic,

ich würde tatsächlich einmal ausprobieren die Zugriffsrechte usw. über das Festplattendienstprogramm reparieren zu lassen. Oft verschwinden dadurch mysteriöse Lags und Unregelmäßigkeiten. Im Festplattendienstprogramm, welches du in den Dienstprogrammen findest, kannst du sowohl für die Daten als auch für den Datenträger selbst einmal erste Hilfe Durchführen.

Diesen Vorgang kombinierst du vielleicht einmal mit einer Neuinstallation von Logic. Einfach löschen und im Appstore neu Laden und wieder installieren. Deine Daten gehen dadurch nicht verloren.


Mit freundlichen Grüßen

Piovia

17. Aug. 2020 04:14 als Antwort auf IsDochLogic

Hallo IsDochLogic,


ein Verweis auf den Testzeitraum erspare ich mir, da du bereits Logic Pro X gekauft hast. Aber vielleicht helfen dir ja noch die individuellen Seiten für Support für Logic Pro X ?


Dort wird unter anderem geworben mit:

Beantworte ein paar Fragen, und wir helfen dir, eine Lösung zu finden.

Support erhalten


Im Newsroom erklärt Apple, was mit entsprechender Hardware möglich sei:

Logic Pro X Update erschließt die enorme Leistung des neuen Mac Pro


Viel Erfolg und einen angenehmen Tag.

Liebe Grüße, Uwe

15. Juli 2020 12:42 als Antwort auf Aoife

Hallo Aoife,


danke für deine Antwort.


Bei mir läuft alles auf meiner internen Festplatte. Diese ist eine 500GB SSD Festplatte in APFS formatiert. Externe Festplatten habe ich auch (MacOS Extended) allerdings keine SSD. Die Samples die ich in den Q-Sampler importiert habe, stammen also auch alle von meiner internen SSD Festplatte. Das sollte doch eigentlich so schon optimal sein oder?


Die LOGIC Systemleistungsanzeige ist wie gesagt recht unauffällig. CPU schlägt kaum aus und HD garnicht, nur manchmal sprunghaft auf 50% aber nie dauerhaft. Bei dem Demo Projekt von Billie Eilish schlagen die 4 CPU Balken bis 75% aus und wenn ich dort etwas bearbeite laggt seltsamerweise nichts. Kann man bei der Projekterstellung grundlegend was verkehrt machen, sodass es laggt, obwohl die CPU Auslastung bei unter 25% liegt?


  • I/O-Puffergröße: Alles durch von kleinstem zu größtem durchprobiert
  • Verarbeitungspuffer: Bereits Groß
  • ReWire-Verhalten: Aus
  • Multithreading: Wiedergabespuren


Samplegenaue Automation: Option hab ich nicht gefunden...


Was bringt Software-Monitoring? Habe keine Unterschied feststellen können.


Sample-Rate: Ist bereits auf 44,1khz


Send-Effekte: Ich habe einfach mal alle Effekte (bis auf EQ und Compressor) von allen Spuren gelöscht. Bringt aber auch nichts.


Freeze: Bringt garnichts, selbst wenn ich alles einfriere.


Stimmen: Ich verwende pro Spur 1-2 Stimmen + 2 Spuren mit Drum-Kits + 6 Spuren mit Q-Sampler.


EXS24 Virtueller Speicher: Dieses Plug-In gibt es so ja nicht mehr. Eine ähnliche Option gibt es aber in den allgemeinen Einstellungen. Dort habe ich unter Virtueller Speicher bei Puffer GROß und Festplattenaktivität HOCH eingestellt. Ändert auch nix.


Alchemy Quality: Draft


Ich habe auch mal die beiden Alchemy Spuren gebounced. Aber auch das ändert nichts am Verhalten und auch die angezeigte CPU Auslastung wird nicht geringer.


Leider alles ohne Auswirkungen. Was sind denn die Empfehlungen seitens Apple mit welchem Prozessor und Speicher das aktuelle Logic am besten läuft? Alles was man auf der Homepage findet ist die Angabe des benötigten OS und des Festplattenspeichers. Recht dürftige Angaben... Immerhin habe ich 230 Euro für Logic ausgegeben.

17. Aug. 2020 03:34 als Antwort auf Piovia

Danke für deine Antwort. Die Zugriffsrechte lassen sich wohl seit Catalina nicht mehr über das Festplattendiesntprogramm reparieren. Die Erste Hilfe hingegegen hatte ich auch schon bereits ausgeführt. Ebenso die Apple Diagnose und mit EtreCheck. Das System wurde auch bereits komplett neu installiert, da ich einmal auf dem neuen Mac sofort Logic installiert und getestet hatte als auch danach eine Formatierung/OS-Neuinstallation durchgeführt hatte. Und da der Fehler sowohl auf meinem alten Mac, als auch auf meinem neuen auftritt sowie auch auf anderen Macs (Kollege, ForumUser, Apple Store) gehe ich mittlerweile wirklich von einem Bug in Logic aus. Vielleicht wird der Bug durch irgendeine ungünstige Gesamtsituation begünstigt, welche auf die meisten User zutrifft und die sich tatsächlich verhindern ließe. Dieses Workaround müsste Logic aber auch erstmal herausfinden und veröffentlichen. Das ganze ging mittlerweile an Apple/Logic. Ich bin mal gespannt.

17. Juli 2020 08:55 als Antwort auf IsDochLogic

Und nochmal ein kleiner Nachtrag: Das ganze wird etwas besser, wenn ich während der Bearbeitung das Projekt NICHT laufen lasse (was sich in der Praxis aber kaum bewerkstelligen lassen wird, da man ja immer probehören will) und den Step Sequencer NICHT benutze, da der besonders anspruchsvoll zu sein scheint. Dennoch unbegreiflich, bedenkt man, dass die CPU Auslastung noch nichtmal 25% erreicht und die I/O gleich 0 also nach oben hin noch soviel Luft ist. Beim Arbeiten im Step Sequencer während Wiedergabe springt die CPU auch nicht deutlich höher oder wenn es dann mal hängt, auch da bleibt die Anzeige ruhig. Gibt es denn neben CPU, Festplatte und RAM noch andere Dinge, die zu "langsam" sein können?


Hab auch grad testweise nochmal alle Spuren in ein neues Projekt mit ausschließlich Sylenth1 Spuren rüberkopiert (der soll ja sehr CPU/RAM schonend sein) und hab auchmal die beiden Audiospuren weggelasen. Selbes Ergebnis. Auch mit einem völlig anderem Projekt passiert das geiche, es ist also auch nicht die Projekt-Datei defekt.

23. Juli 2020 05:27 als Antwort auf DerHausmeister

Ich habe mir aufgrund des Alters nun einen neuen Mac Mini zugelegt. Modell von 2018 mit 3,2 GHz 6-Core Intel Core i7 sowie 64 GB 2667 MHz DDR4 und 1TB SSD. Was soll ich sagen...selbes Problem!


Es ist allerdings recht mysteriös. Ich habe daher einmal ein neues Projekt angefangen und wahllos mit Noten / Regionen befüllt auf ca. 4 Minuten Projektlänge. Auf 28 Spuren habe ich diese Regionen (längere, mittlere, kurze) per copy / paste verteilt abgelegt mit Alchemy, Q-Sampler, DMD, Multi-Sampler, Retro-Synth, EFM, Ultrabeat Instrumenten. Ebenfalls habe ich auf jeder Spuren 1x Chroma Reverb und 1x SpaceD. Und nun PLAY: Die CPU Auslastung erreicht etwa 1/3, I/O bleibt auf 0 (hab ja keine externen Audio files im Projekt). Und bei diesem Monsterprojekt habe ich NICHT die Probleme wie mit den Projekten, die ich schon auf dem alten Mac angefangen hatte. Bei diesem Mammut-Testprojekt wird höchstens mal etwas minimal verzögert aber ohne Regenbogen Ladeball und in Anbetracht der Größe des Projektes find ich das nachvollziehbar. Hier mal ein Screenshot von dem Testprojekt (neuer Mini 2018):



Als Gegencheck habe ich dieses neue Projekt auf meinen alten mini übertragen (Mac mini 2012 mit duo-core und 16GB) und dort wird innert weniger Sekunden die Überlast erreicht. Auch nach Maximierung des Puffers. Das verdeutlich also nochmal, wieviel Luft ich mit dem neuen Mac mini jetzt nach oben habe und was mit dem alles möglich ist.


Nur das sekundenlange Gelagge (inkl. Regenbogen Ladeball) bei den alten Projekten (auf beiden Mini's !!!) ist mir ein Rätsel. Hier auch noch ein Screenshot von einem der Problemprojekte ebenfalls auf dem neuen Mini 2018 (man beachte die minimale CPU-Auslastung):




Ich habe mich auch an den Apple Support gewandt, jedoch kam ziemlich schnell die Empfehlung mich an den nächsten Apple Kundendienst vor Ort zu wenden. Demnach darf sowas auch nicht passieren bzw. ist ein Fehler. Aber ob es an der Technik liegt, wo es doch auf BEIDEN Macs passiert??? Eher ein Bug in Logic...oder ein Bedienfehler meinerseits?


Hat irgendjemand noch ne Idee? Könnte jemand mal spaßenshalber ebenfalls ähnliche Tests auf seinem Mac laufen lassen? Gerne schicke ich ihm das Problemprojekt auch zu.

25. Juli 2020 06:19 als Antwort auf IsDochLogic

So hier noch eine Videodemonstration zur Veranschaulichung, aufgenommen auf dem neuen Mac mini (2018) mit QuickTime. Dabei wurde der drehende Beachball leider nicht mit aufgenommen aber immer wenn er erscheint, wackele ich wild mit dem Mauscursor.


https://youtu.be/g5VPPbX0cF4


Hier die Timeline der Verzögerungen:

0:35 Klick auf Spurhöhe, Reaktion einige Sekunden später

1:09 Änderung der Velocity einer Note im Step Sequencer, Reaktion einige Sekunden später

1:44 Markierung einer Note in der Pianorolle, Reaktion einige Sekunden später

2:22 Verschieben einer Gruppe von Regionen, Reaktion einige Sekunden später

ab 2:34 geh ich dann noch alle Spuren durch, um die verwendeten Instumente zu zeigen (alles Logic-interne Plug-Ins)

2:58 Der Sprung auf die letzte Spur wird ebenfalls einige Sekunden verzögert

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